Eine Fassung als Arbeitsgrundlage
Bestimmen Sie eine eindeutige Manuskriptversion und geben Sie ihr einen aussagekräftigen Dateinamen. Teilen Sie mit, ob der Text vollständig ist und an welchen Stellen noch eigene Ergänzungen geplant sind. Parallele Änderungen während des Lektorats sollten abgestimmt werden, damit keine Bearbeitung verlorengeht.
Ziel und Erwartungen benennen
Erzählen Sie, für wen Sie schreiben und welche Rückmeldung Sie benötigen. Geht es um Sprache, Dramaturgie, Struktur oder einen letzten Korrekturdurchgang? Auch eigene Unsicherheiten sind hilfreiche Informationen: eine zu lange Mitte, ein unklarer Einstieg oder eine Figur, deren Motivation noch nicht trägt.
Das Dokument lesbar halten
Ein aufwendiges Layout ist für ein Manuskript meist nicht nötig. Sinnvoller sind klare Überschriften, konsistente Absätze und ein bearbeitbares Format. Besondere Schreibweisen, absichtliche Regelbrüche und wichtige Fachbegriffe können in einer kurzen Begleitnotiz erklärt werden.
Zeit für die eigene Überarbeitung lassen
Ein Lektorat endet nicht mit der Rückgabe der Datei. Sie brauchen Zeit, Vorschläge zu prüfen, Rückfragen zu beantworten und eigene Entscheidungen umzusetzen. Planen Sie diesen Schritt vor Abgabe oder Veröffentlichung ein. Verbindliche Bearbeitungstermine werden anhand des konkreten Projekts vereinbart.