Die konkrete Vorgabe ist entscheidend

APA, Harvard und deutsche Fußnotensysteme sind keine austauschbaren Etiketten. Auch innerhalb einer Hochschule können unterschiedliche Vorgaben gelten. Arbeiten Sie mit dem konkret geforderten Leitfaden und der verlangten Fassung. Ein Lektorat sollte diese Grundlage kennen, bevor formale Anpassungen vereinbart werden.

Konsistenz im Dokument

Eine formale Prüfung kann sich auf einheitliche Schreibweisen, die Darstellung von Namen und Jahren oder die Übereinstimmung von Kurzbelegen und Literaturverzeichnis beziehen. Welche Punkte geprüft werden, muss ausdrücklich vereinbart sein. Nicht jede sprachliche Bearbeitung enthält automatisch einen vollständigen Literaturabgleich.

Form ist nicht Inhalt

Ein korrekt aussehender Beleg beweist nicht, dass die Quelle existiert oder die Aussage darin steht. Prüfen Sie Nachweise am Original und ergänzen Sie keine fehlenden Daten durch Vermutungen. Bei digital recherchierten Literaturangaben ist diese Kontrolle besonders wichtig.

Praktische Vorbereitung

Legen Sie Leitfaden, Dokument und Literaturverzeichnis zusammen bereit. Markieren Sie bekannte offene Angaben. Ein konsistentes Literaturverwaltungsprogramm kann helfen, ersetzt aber nicht die Kontrolle der importierten Daten. Nach manuellen Änderungen sollten Verweise und Verzeichnis nochmals gemeinsam geprüft werden.